Buchtipps zum Thema „Pychologie für Führungskräfte“

Die beiden folgenden Bücher fand ich sehr beeindruckend, unglaublich positiv und hilfreich und möchte sie allen empfehlen, die am Thema „Emotional intelligente Führung“ Interesse haben:

Kohlrieser, George: Gefangen am runden Tisch : Klarheit schaffen, Entschlossen verhandeln, Leistung freisetzen. – Weinheim : Wiley, 2008. – 317 S.

Laufer, Hartmut: Vertrauen und Führung : Vertrauen als Schlüssel zum Führungserfolg. – Offenbach : GABAL, 2007. – 147 S.

1) George Kohlrieser zeigt in seinem Buch anhand von Beispielen aus dem Management, aber auch aus dem Leben, wie leicht man in „mentale Geiselhaft“ geraten kann. Die Parallelen zwischen echten Geiselsituationen und Situationen in Unternehmen sind zwar ungewöhnlich, aber durchaus überzeugend. Professor Kohlrieser mit seinem fachlichen psychologischen Hintergrund (incl. Verhandlungsführung bei Geiselnahmen) und als Trainer für High-Potential-Führungskräfte am IMD, zeigt Perspektiven zur Lösung auf. Einen besonderen Schwerpunkt setzt er auf „Bonding“, d.h. das Herstellen von Bindungen und Beziehungen, auch in schwierigen Situationen. Konfliktmanagement, Dialogführung, Verhandlungsführung und der Umgang mit Emotionen sind weitere zentrale Themen.
Wie bin ich auf das Buch gekommen? Über die Buchempfehlung aus „wirtschaft + weiterbildung: das Magazin für Führung, Personalentwicklung und E-Learning“, H. 06/08
Dieses Buch kann und sollte man meiner Meinung nach durchaus mehr als einmal lesen.

2) Hartmut Laufers zentrales Thema ist, wie schon der Titel aussagt, Vertrauen in Unternehmen, und zwar Aufbau und Bewahren von Mitarbeitervertrauen als Grundlage für Mitarbeiter-Motivation und erfolgreiche Mitarbeiterführung. Wachsende Führungsbereiche, geändertes Selbstverständnis der Mitarbeiter, schwindendes Vertrauen der Arbeitnehmer aufgrund vieler Faktoren sind einige Punkte, die derzeit zu verzeichnen sind. Schritt für Schritt gibt der Autor Hinweise zum Aufbau von gegenseitigem Vertrauen (Führungsgrundsätze, offene Kommunikation, wirkungsvolle Zielvereinbarungen, Umgang mit Mitarbeiter-Widerständen, Gefahren für das Vertrauensverhältnis). Eigene Kapitel sind dem Thema Mitarbeiter-Kontrolle und Mitarbeiter-Kritik gewidmet. Der Entwurf ist sehr überzeugend, wenngleich man ihn in der Praxis noch nicht oft genug finden dürfte. Ich hatte das Glück, eine derartige Arbeitsumgebung kennen zu lernen und kann nur bestätigen, dass engagierte Führungskräfte über einen entsprechenden Führungsstil nicht nur eine sehr hohe Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch tatsächlich einen weit überdurchschnittlichen Output erzielen.

Nicht unerwähnt lassen im Zusammenhang mit dem Themenbereich „Psychologie für Führungskräfte“ möchte ich ein Buch, das ich schon vor längerer Zeit gelesen habe und ebenfalls für sehr wichtig halte:

Neubauer, Walter / Rosemann, Bernhard: Führung, Macht und Vertrauen in Organisationen. – Stuttgart : Kohlhammer, 2006. – 244 S.

Auch hier nennt der Titel bereits die zentralen Inhalte, die dann anschaulich, interessant und ausführlich behandelt werden. Der Teilbereich „Macht“, dem über 70 Seiten gewidmet werden, ist allein schon sehr aufschlussreich und das Lesen wert.

„Emotional intelligente Führung“ halte ich für eine sehr interessante und anspruchsvolle Aufgabe. Niemand ist perfekt, und daher weiß ich als Mitarbeiter auch bereits einen ernst gemeinten Versuch dazu zu schätzen.

BURAN in MA

Das russische Spaceshuttle BURAN kam heute auf seinem Weg nach Speyer durch Mannheim.
Viele Schaulustige wollten sich das nicht entgehen lassen. Bei neblig-nassem Wetter um 12.10h war es dann soweit – hier einige Bilder vom Stadtteil Lindenhof aus: Bild1 | Bild2 | Bild3

Im „Auto & Technik Museum Sinsheim“ war ich vor ein paar Jahren und war damals von der Menge an Militärfahrzeugen, lautstarken Musikorgeln (!), Oldtimern und Formel1-Rennwagen sowie der Enge in der Concorde (wie hat man das darin ausgehalten?) beeindruckt. Bleibt noch ein Besuch im Technik Museum Speyer offen.

Flickr Related Tag Browser

In der Märzausgabe des Newsletters von e-teaching.org wurde auf obige Anwendung hingewiesen. Ein Anlass, mir dieses Zusatzfeature zur Bildersuche in Flickr mal genauer anzuschauen.

Mein Eindruck: Sehr hübsch gemacht, aber sinnvoll…? Was habe ich davon, wenn ich nach „Chicago“ suche, mich von angebotenen weiteren Begriffen wie „Architecture“ oder „Buildings“ inspirieren lasse und als Ergebnis dann z. B. ein Photo von „Canary Wharf“ in London bekomme?
Eine Teilmenge der 761.993 Buildings-Treffer befasst sich zwar auch mit Chicago, aber welche? Dafür reicht auf diese Art und Weise nicht mal ein regnerischer Nachmittag aus.

Ausweg: Bleibt nur der Klick auf „New Search“ und die direkte Eingabe von „Chicago Buildings“ mit dem Ergebnis von heute 328 Suchtreffern, die wirklich etwas mit dem Thema zu tun haben. Oder die Suche „Chicago Building“ mit 26 (anderen) Treffern, da die Begriffe in Flickr ja nicht genormt sind.

Was man wissen muss: Sucht man letztere beide Begriffe in der Suchmaske der Flickr-Homepage, kommt man nicht auf 26, sondern auf 14.408 Treffer. Verwirrend, aber erklärbar. Denn im Flickr Related Tag Browser wird die direkte Eingabe von 2 Begriffen als String verstanden, d.h. ein Nutzer muss für sein Foto „Chicago Building“ als einen Flickr-Tag vergeben haben. Tröstlich: In Anführungszeichen bekommt man auch in der Flickr-Suche die 26 Treffer.

Aus bibliothekarischer Perspektive gesehen, finde ich das ziemlich unbefriedigend. Einfache Suchfelder für den Nutzer allerorten, aber dieser weiß eigentlich nicht, was das Suchergebnis bedeutet. Es sei denn er liest (falls vorhanden) die Infoseiten zur Suche oder probiert verschiedene Arten von Suchanfragen aus. Von der Qualität der Tags (was ja schon bei Singular und Plural losgeht) ganz zu schweigen.

Aber zum Thema „Flickr Related Web Browser“ zurück: Wie gesagt, mittels Flash optisch schick aufbereitet ist die Suche allemal, allerdings driftet man voraussichtlich in ganz andere Inhalte ab als eingangs geplant. Was ja aber auch Spaß machen kann.

(Die hier genannten Ergebniswerte sind natürlich heutige Momentaufnahmen, da sich die Bildermenge in Flickr laufend verändert.)

Der Termin

Projektmanagement und Softwareproduktionsmanagement waren Themen im letzten Semester. Dazu sehr passend ist das unterhaltsame Hörspiel „Der Termin“ von Tom DeMarco, das ich mir heute auf Empfehlung angehört habe (danke, Jochen).

Obwohl es sich um eine utopische Geschichte mit utopischen Ausgangsbedingungen handelt, sind die Managementgrundsätze sehr real.

Dia-Scannen

Weil dieses Jahr im Frühling kein USA-Urlaub in Sicht ist, habe ich mich alternativ mit dem Einscannen von alten USA-Dias befasst 😉
Die Bildqualität, die ich mit dem CanoScan8800F erreicht habe, ist gar nicht schlecht und auf jeden Fall besser als die meiner ersten Digitalbilder von 1998…

Aufgrund der Motive in New York kamen dabei eine vertikale und eine horizontale Präsentation heraus (s. Homepage).