Frühling in den Alpen

Kurzurlaubs-Bilder von Pflanzen & Tieren rund um Oberstdorf sowie Bergwelt von Walmendinger Horn (Kleinwalsertal) und Fellhorn:

Diashow Oberstdorf

DSGVO

Eigentlich sollte man auf seiner privaten Webseite wirklich nur noch Katzenfotos abbilden … Die private Webseite ansonsten DSGVO-konform zu gestalten, ist aus meiner Sicht eine sehr schwierige Angelegenheit, die mich in den letzten Wochen extrem viel Zeit gekostet hat. Trotz zahlreichen Info-Posts von Privatleuten zu ihren Erfahrungen passte irgendwie nichts so wirklich. Webseiten mit Datenschutz-Generatoren fand ich leider auch nur wenig hilfreich. Und DSGVO-Infos offizieller Quellen halfen mir für meine Zwecke auch nicht niederschwellig. Auf viele der vorgenannten Quellen wurde immer wieder lobend verwiesen, dass alles doch ganz einfach sei, aber dem kann ich persönlich nicht zustimmen. Ich finde auch nicht, dass man von Privatpersonen erwarten darf, eine individuelle (korrekt die jeweiligen technischen Gegebenheiten erfassende) und juristisch einwandfreie Datenschutzerklärung zu erstellen. Im Gegenteil motiviert das doch eher dazu, dass man selber statt eine eigene Webseite anzubieten künftig auf große (ja, große)  kommerzielle Social-Media-Webseiten ausweicht?

Ja, Datenschutz ist sehr wichtig, keine Frage, aber da hätte ich mir doch mehr vorbereitende Hilfestellungen von offizieller Seite gewünscht, wenn schon EU-weit (!) mit dieser Grundverordnung der Datenschutz modernisiert wurde und sie bereits 2016 in Kraft trat. Etliche Software-Lösungen haben hier ja auch erst auf den letzten Metern Lösungen bereitgestellt, wie z.B. die WordPress-Version 4.9.6, die am 17.5.2018 veröffentlicht wurde.

Zum Check, was ich technisch (v.a. bzgl. Sicherheit, Cookies und Drittanbietern) tun muss, habe ich begleitend diesen Dienst aufgesucht, dem ich sehr dankbar bin: https://webbkoll.dataskydd.net
Anhand des Ergebnisses habe ich z.B. anschließend im WordPress-Theme in der header.php im <head>-Bereich den Eintrag <meta name=“referrer“ content=“no-referrer“> hinzugefügt.
Beim Check ergab sich dann allerdings der Frustfaktor, dass ich die (leider von WordPress verwendeten) Google Fonts offensichtlich nicht wirklich loswerde (mehrere Varianten durchgetestet, lange Geschichte), weswegen ich sie nun in meine Datenschutzerklärung aufgenommen habe.
(Hoffentlich) Alle eingebunden YouTube-Videos der letzten Jahre habe ich daraufhin korrigiert, dass ich den neuen YT-Embed-Code verwende „Mit erweitertem Datenschutzmodus aktivieren“. Da ich nicht sicher bin, ob das immer klappt oder ich es mal vergesse, weise ich in den Datenschutzhinweisen darauf hin, dass bei mir Cookies gesetzt werden und habe dafür das WordPress Plugin „Cookie Notice“ installiert.
Meine Kontakt-Mailadresse ist bei web.de, weswegen auch hier ergänzende Hinweise in der Datenschutzerklärung nötig wurden (oder auch nicht…?) – Alternativ hätte ich nur dafür die Mailfunktion bei meinem Webhoster aktivieren müssen.

Mein Fazit:

  • Auf keinen Fall mehr bei mir eine Blog-Kommentarmöglichkeit anzubieten – daher auch Löschen aller bisherigen Kommentare.
  • Das Einbinden von Diensten Dritter („meine“ Inhalte bei Accounts wie Twitter, Flickr, Google Streetview etc.) künftig zu unterlassen, was die Webseite jetzt sehr textlastig macht.
  • Auftragsverarbeitungs-Vereinbarung mit meinem langjährigen Webhoster abschließen (wobei ich nicht weiß, ob das wirklich nötig gewesen wäre).

Am absurdesten erscheint mir, dass ich jetzt auf meiner Blog-Webseite wegen des prophylaktischen Cookie-Hinweises ein Cookie von blog.idethloff.de bei meinen Nutzern setzen muss …

LU/MA Störfälle und Normalität?

Na, das passt ja: Heute wurde die neue Störfallbroschüre für Mannheim/Ludwigshafen angekündigt und prompt gab es von Seiten Ludwigshafens den zweiten Chemieunfall innerhalb gut einer Woche.
Wieder einmal habe ich auf dem Heimweg von Heidelberg nach Mannheim vom Störfall erfahren (das wird langsam zur unschönen Gewohnheit) – man sollte wirklich auch bei der Arbeit immer Handy etc. angeschaltet lassen, um sich dann per KATWARN-App und NINA-App VORHER einen Überblick zu verschaffen.

Die Webseite von Ludwigshafen war ja so gesehen heute sehenswert: Noch der Artikel zur letztwöchigen Explosion bei BASF, dann der Hinweis auf die Verteilung der neuen Störfallbroschüre in den nächsten Tagen und oben die rot hinterlegte Botschaft „Krisenfall im Stadtgebiet Ludwigshafen“. Ich hätte gedacht, ein Eisstadion sei doch noch so ziemlich das unproblematischste, was man als Mannheimer so gegenüber hat, aber nein: Ammoniak-Austritt und der Hinweis zum Nicht-im-Freien-Aufhalten etc.

Mannheim war so zurückhaltend, dass man den Störfall auf der Webseite www.mannheim.de glatt hätte übersehen können – wobei zeitweilig gab es (auch hier zum zweiten Mal innerhalb einer Woche) das rote Banner auf der Webseite: Diesmal zur „Betriebsstörung in Ludwigshafen“ und „Die Feuerwehr bittet um Beachtung … in Ludwigshafen Schadstoffe freigesetzt“.
Der unauffällige Text, den ich ab 16.56 Uhr gesehen habe, hieß dann nur noch „Die Feuerwehr bittet um Beachtung“ – wobei der  folgende Inhalt und die Liste der vielen betroffenen Mannheimer Stadtteile nicht erfreulicher geworden war.

Um 17:23 Uhr habe ich die Entwarnung durch die Katastrophen-Warn-Apps mitbekommen – da war der Zug dann gerade im Hbf Mannheim angekommen – aber ob nun in Mannheim-Lindenhof zwischendurch erhöhte Messwerte waren und eventuell die Belüftungsanlage des Neubau-Blocks trotzdem tätig war, blieb mir unbekannt.
Zum Trost fand ich in meinem Briefkasten schon heute die angekündigte Notfallbroschüre – wie schön. Was hätte diese mir in der heutigen Situation gebracht? Eigentlich nichts, außer eventuell der angegebenen Telefonnummer, falls die nicht überlastet war…

Eines ist mal klar: Je nach Windrichtung ist man in Mannheim ebenso betroffen und da wäre es schön, wenn es etwas Einigkeit über die Bezeichnung des Problems gäbe. Zwischen „Krisenfall“ und „Betriebsstörung“ liegt mir persönlich zuviel Interpretationsspielraum und heute hat mich dies in der Kombination mit den zwei Katastrophen-Warn-Apps wirklich sehr beunruhigt.

Da es in Mannheim-Lindenhof (vermutlich aufgrund der Wetterlage und Jahreszeit) phasensweise übel nach (LU-)Industrie riecht, kann man auch das leider nicht als Indikator für außergewöhnliche Ereignisse und Störfälle nehmen. Und nicht alle Störfälle sind so auffällig wie die riesengroße schwarze Wolke nach dem Großbrand am 22.6.2013 direkt gegenüber auf der Parkinsel Ludwigshafen.

Hilfreich scheint es mir jedenfalls zu sein, für die Zukunft dem Twitter-Account der Stadt Ludwigshafen zu folgen.

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Hat schon gelohnt: Der nächste Störfall – diesmal auf Mannheimer Seite – war nicht weit weg …

(Update 4.12.16) Großbrand in Mannheim vom 2.12.16

https://twitter.com/ludwigshafen_de/status/804942811011366912
https://twitter.com/ludwigshafen_de/status/804755832839766016
https://twitter.com/ludwigshafen_de/status/804753890977648640

dOCUMENTA (13) – Apps

Während der dOCUMENTA (13) in Kassel gibt es die „MERIAN Kassel + documenta“-App kostenlos. Sie bietet allerdings keine Informationen zur aktuellen documenta sondern einen Rückblick auf Highlights der vergangenen Ausstellungen. Schwerpunkt ist somit eher der touristische Teil für Kassel (Sehenswertes, Übernachten, Essen & Trinken etc.).

Glücklicherweise gibt es aber wirklich eine App speziell zur aktuellen documenta, nämlich die ebenfalls kostenlose App „dMAPS“, produziert von dOCUMENTA (13) und Sparkassen-Finanzgruppe.
Mittels dieser App kann man GPS-basiert durchs Ausstellungsgelände navigieren, Informationen zu Künstlern abrufen und erhält bei einigen Künstlern spezielle Audiobeiträge und -touren. Hinzu kommen Videobeiträge und Begriffserläuterungen.
Die App gibt es für Android und iOS – zunächst lädt man die App und danach per W-LAN das Datenmaterial (bei mir ca. 550MB bzw. laut Webseite bis zu 1GB).
Ich freu mich schon darauf, das Ganze vor Ort auszuprobieren!

Die Webseite der dOCUMENTA (13) – im sehr innovativen Design – findet sich unter: http://d13.documenta.de/de/

[Update 13.8.]
Tja, im Praxiseinsatz war die App dann doch nicht so hilfreich. Wesentlich hilfreicher fand ich das Sonderheft von art special zur dOCUMENTA: Durchblättern, was interessant aussieht, Name des Künstlers ermitteln und anhand des Namens im kostenlosen Flyer schauen, wo genau sich das Objekt befindet. Schließlich wird soviel angeboten, dass man auch bei 2 dOCUMENTA-Besuchen stark auswählen muss.

Sylt-Impressionen

Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, die mit der Coolpix S8100 erstellten Urlaubs-Clips mit iLife11 zu bearbeiten.

Hier übers Bild der Link zum YouTube-Video; leider ließe sich das 640×360-Video in meinem schmalen WordPress-Layout nur noch viel kleiner einbinden:

Musik erstellt mit GarageBand auf dem iPad, Dank an Michael!