3D Scan per iPad?

Meine Frage/Idee anlässlich meiner Unity 3D-Aktivitäten war, ob es eine einfache Möglichkeit zum 3D Scan per iOS-App gibt: Fündig geworden bin ich hinsichtlich der kostenpflichtigen iPhone-App Trnio (1,09 Euro), die von der Seite https://3dscanexpert.com/3-free-3d-scanning-apps/ empfohlen wurde.

Es war nicht ganz einfach, mit dem iPad mein gewünschtes Objekt, d.h. ein kleines Stofftier-Nilpferd, zu umkreisen. Das Objekt zu drehen und dabei aus der gleichen Position Fotos zu machen, war leider technisch nicht vorgesehen. Nach einigen Versuchen kam ein Ergebnis zustande, mit dem ich recht zufrieden bin und das gerade wegen der Fehler, u.a. bei der Unterlage, etwas künstlerisch wirkt… Das Ganze konnte ohne vorherige Anmeldung bei Trnio erfolgen; die Bilder sind allerdings automatisch auf den dortigen Server geladen worden, wo auch das Modell aus den Einzelbildern errechnet wurde. Das dauerte einige Zeit und daher habe ich auf Nachbearbeitung verzichtet. Bzgl. Exportieren habe ich aus der App heraus die High-Resolution-Variante gewählt und das Format PLY; den temporären Download-Link konnte man sich zumailen lassen. Automatisch gab es auch einen Link zur öffentlichen Webseite mit meinem 3D-Scan: http://trn.io/2/2G70hcJJJU/

Die Weiterverwendung des 3D Scans in Unity 3D erforderte einen Konvertierungs-Zwischenschritt, und zwar über MeshLab, weil in Unity 3D das Format *.ply nicht verwendet werden kann. Am vielversprechendsten erschien mir hierbei das Format Collada (*.dae) mit nachträglicher Integrierung der jpg-Texture-Datei.

 

Erste Versuche mit Samsung-Smartphone und Kamera „Samsung Gear 360“

Samsung Gear 360Wesentlich einfacher als mit der „Street View“-App (vgl. Artikel vom 11.6.17) lassen sich 360°-Bilder natürlich mit einer extra dafür entwickelten Kamera erstellen: Die erste „Samsung Gear 360“ ist inzwischen deutlich im Preis gefallen, d.h. liegt bei unter 100 Euro, und in Verbindung mit Samsung-Smartphone S6 und Samsung GEAR VR-Brille passt alles fließend zusammen.
Für die Kamerasteuerung wird die App „Gear 360“ benötigt, für das Anschauen über die Samsung VR-Brille die App „Samsung Gallery“. Alternativ kann man die Fotofunktion auch direkt über die Kamera auslösen und die Bilder dann am PC mit der mitgelieferten Software „Gear 360 Action Director“ bearbeiten – insbesondere relevant wenn man kein Samsung-Smartphone hat…

App Samsung Gear 360App Samsung Gallery


Aspekt 1 – Bei 360°-Fotos ist man immer selbst mit auf dem Bild

Hier gäbe es 3 Möglichkeiten, dies zu vermeiden:
a) Durch den Timer und Auslösen über die spezielle „Gear 360“-App ist man sowieso etwas von der Kamera entfernt oder man „versteckt sich“
b) Man retuschiert sich anschließend aus dem Bild heraus (Photofiltre o.ä.)
c) Man macht kurz hintereinander 2 Bilder und wechselt dabei die eigene Position, d.h. die Objektiv-Seite, um anschließend per Bildbearbeitung die 2 Bilder miteinander zu „mischen“ (also nur die Seiten verwenden, wo man selbst nicht drauf ist)

Aspekt 2 – Wie kann man sich die 360°-Fotos ansehen?

Beim Speichern der Fotos auf dem Samsung-Smartphone wird bereits automatisch das 360°-Format erzeugt, doch eine komfortable Ergebnis-Anzeige gibt es m.E. nicht. Also danach entweder zur VR-Brille greifen oder die JPG-Bilder exportieren.

Samsung Gear VRGoogle Cardboard

a) Samsung Gear VR-Brille: Auf dem Samsung-Handy gibt es dafür eine gesonderte App „Samsung Gallery“, die dann die Bilder in der Samsung Gear VR-Brille sehr gut anzeigt.
b) Google Cardboard-Brille: Die Bilder auf dem Handy umbenennen, so dass sie vorne „PANO_“ heißen, denn dann werden sie von der Google-Cardboard-App  unter „Cardboard-Demos / Photospehre“ automatisch gefunden.
Übigens: Wenn man die Bilder auf dem Handy in der „Street View“-App importiert (über „360°-Fotos importieren“), werden sie dabei automatisch nach „Pictures/panoramas“ kopiert, umbenannt in „PANO_“ und würden somit von der Google Cardboard-App gefunden.
c) Windows-PC: Leider kann der m.E. sonst perfekte Viewer IrfanView 360°-Bilder nicht richtig anzeigen, daher bin ich auf Suche gegangen und habe dabei die kostenlosen Programme „FSP Viewer“ und „Nero 360 VR“ gefunden.
d) Beispiel 1 und Beispiel 2: Freigeben der Bilder nach Google Maps aus der „Street View“-App, denn dann erhält man einerseits eine URL und andererseits den Code zum Einbetten.
Jedesmal problematisch sind bei mir hier die GPS-Daten, da das Handy es irgendwie nur selten hinbekommt, diese in die Fotos einzufügen – Mit der „Street View“-App ist das anschließend nicht nur ziemlich umständlich, sondern es ist zudem schwierig, im Nachhinein die korrekte Stelle einer Wanderung in Google Maps wiederzufinden…

Vorteil der „Samsung Gear 360“-Kamera ist, dass man wenig „Brüche“ drinhat, da ja nur 2 Bilder erstellt werden (2×180 Grad). Dennoch habe ich es geschafft, dass auf einigen Bildern sich Geländer leicht versetzt „getroffen haben“ bzw. die Bank im Beispiel 2 auch nicht so ganz stimmt. Aber besser als Geisterbäume, die durch die zahlreichen Einzelbilder bei der reinen „Street View“-Alternative oft entstanden sind…

Beispiel 1 – Römischer Steinbruch bei Bad Dürkheim (Google Maps & Street View)

Beispiel 2 – Wanderweg mit Blick auf Grethen / Bad Dürkheim (Google Maps & Street View)

Als Nächstes stünde an, die Video-Funktion der „Samsung Gear 360“ zu testen – Aber an einem Feiertag bei gutem Wetter in der Pfalz war es schon bei Fotos nahezu unmöglich, unfreiwillige Personenaufnahmen in großem Stil zu vermeiden…

 

Moodle MOOC: Virtual Classroom in WizIQ

Here is my video for the 4th and final week of the „Moodle MOOC on WizIQ“. In task4 I set up aWizIQ meeting room, prepared some slides and talked about the WizIQ meeting room. I tried to keep it short, make some comparisons with the web conferencing system AdobeConnect (which I know very well) and also test the WizIQ iOS app.

Flash & iPad? Eine Lösung für Camtasia

Am letzten Wochenende stieß ich via Mashable auf die Puffin-App, mittels derer Flash auf iOS ermöglicht wird (Link zum Artikel).
Schon seit Monaten hatte ich gar nicht mehr nach Lösungen gesucht, obwohl ich wirklich gerne Flash-Webseiten auf dem iPad nutzen würde. Daher gab ich der Puffin-Browser-App eine Chance und siehe da, es funktionierte wirklich!

Mein Parade-Beispiel sind Camtasia6/7-Flash-Exporte im 3teiligen Layout, d.h. Side-by-Side-Videos mit Inhaltsverzeichnis – hier sind nicht die Videos das Hindernis, sondern der integrierte Flash-Player, der diese steuert. Und Puffin konnte tatsächlich das Beispiel abspielen.
(Klar gab und gibt es Camtasia6/7-seitig da spezielle und von den Funktionen her reduzierte iOS-Exporte, aber darum geht es mir nicht. Und ab Camtasia8 ist das Export-Format anders und funktioniert daher auch auf iOS, aber man will ja nicht alle alten Projekte neu exportieren bzw. für fremde Webseiten nützt das nichts.)

Insofern: Wer noch Camtasia6/7-Flash-Exporte auf dem iPad nutzen will, könnte sich mal Puffin anschauen (14 Tage kostenlos, ansonsten 2,69 Euro).

Was ich außerdem noch getestet habe, waren Mouse-Over-Effekte mit Flash – derartige Webseiten konnten mit Puffin durch ein virtuelles Trackpad korrekt wiedergegeben werden.

Upgrade von Vista auf Windows8 – Erste Eindrücke

Ein kalter verregneter Samstag eignete sich sehr gut, um dieses Upgrade zu Hause anzugehen. Direkt aus Vista heraus die Install-DVD gestartet, den Anweisungen gefolgt und immerhin bis zu den Windows8-Design-Einstellungen und zum Erstellen des Kontos bei Microsoft gekommen. Danach war leider Schluss und ein kleines Fenster mit der profanen Meldung, dass die Windows8-Installation nicht erfolgreich war und ich es neu versuchen solle, erschien. 30 Minuten umsonst und ein etwas ungutes Gefühl… immerhin klappte der roll back auf Vista ganz von alleine. Mein zweiter Installationsversuch ging etwas schneller und war erfolgreich, muss man nicht verstehen.
In diesem Blogbeitrag einige Hinweise, die vielleicht für Andere, die gerade umstellen, hilfreich sind.

Ganz wichtig: Aus Vista kann man nicht die bereits installierten Programme retten! Insofern vorher notieren, was man wieder braucht und auch etwaige Einstellungen sichern, nicht alles kann über die Upgrade-Option „Systemeinstellungen und Eigene Dateien“ mitgenommen werden. Meine Daten-Partition war zum Glück noch o.k. (man weiß ja nie…) und auch die auf der System-Partition von mir angelegten Ordner waren noch da.
Die Hauptarbeit gestern und heute war insofern, wieder all die benötigten Programme zu installieren, Treiber + Seriennummer zu suchen etc. Immerhin, meine Geräte laufen alle noch: Drucker(switch), Scanner, externe Webcam

Mein Eindruck nach einem Tag:
Mir gefällt Windows8 sehr gut – sieht frischer aus, ist deutlich schneller als mein Vista (das ich sonst sowieso mal wieder hätte neu aufsetzen müssen), die Kacheloberfläche kann ich für meine Programm-Starts sehr gut brauchen und die Menüs (wenn man sie erstmal gefunden hat) reichen gut aus. In wieweit ich tatsächlich von den Apps Gebrauch machen werde, muss sich noch zeigen – Logischerweise hat Microsoft da seine Dienste sehr prominent integriert. Und meine Priorität am heimischen PC ist ein funktionsfähiger Rechner, auf dem alle bisher benutzten und benötigten Windows-Programme laufen – für ein Tablet gäbe es natürlich andere Ziele.
Unabdingbar für mich: Einige Tastenkombinationen sowie Einsatz der rechten Maustaste – dann fehlt mir auch der „Start“-Button fürs Programm-Menü nicht. Und natürlich die Maus in die rechte obere Ecke zu bewegen, um an die jeweiligen „Einstellungen“ zu gelangen – diese Funktion zeigt einem ja sogar das Windows-Tutorial während der Installation.

Tasten/Tastenkombinationen

  • Windowstaste+E für den Explorer mit der Übersicht über die Dateien (darüber käme man auch an die Systemsteuerung)
  • Windowstaste für den Switch zwischen Metro und Desktop (die Kachel zum Umschalten aufs Desktop habe ich nämlich erst mal übersehen… und die linke untere Ecke ist mit der Maus auch nicht unbedingt gut zu treffen).
  • Alt+Tab zeigt geöffnete Fenster, da hat man auch die eine oder andere Überraschung, was alles offen ist

Extrem hilfreiche rechte Maustaste

  • im Desktopmodus, um im Explorer Programme als Kacheln anzulegen (An Start anheften) oder „An Taskleiste anheften“
  • in Metro, um Kacheln wieder loszuwerden (Kachel anklicken, unten auf „Von Start lösen“ klicken)
  • in Metro, um bei Klick auf einen leeren Bereich den Balken mit der Option „Alle Apps“ zu erhalten (dort finden sich so schöne Dinge wie die Windows-Zubehör-Programme)
  • in Metro, wenn man rechts unten die Kacheln mit Links-Klick aufs Minus-Symbol minimiert hat, um sie anschließend als Gruppen zu benennen – in diesem Modus kann man die Gruppen auch verschieben

App-Store
Wichtig: Hat man in Metro den Store angewählt, kann man mit der Maus in der rechten oberen Ecke über die eingeblendete Leiste per „Einstellungen“ auch seine Konto-und App-Updates-Einstellungen sehen.

Schließen von Apps
Das hat mich länger beschäfigt, weil es kein Schließen-Button, „X“ oder Ähnliches gibt… Also mit der Maus in Metro in der geöffneten App nach oben fahren, bis die Hand erscheint und bei gedrückter Maustaste schnell das Ganze nach unten ziehen – das ist auf einem Nicht-Tablet wirklich gewöhnungsbedürftig.

Benutzer-Accounts
Unter Vista hatte ich manchmal Probleme mit meinen extra angelegten „Standardnutzer“ – auch Windows8 unterscheidet noch zwischen Administrator und Standardnutzer. Das muss sich noch zeigen, ob alle meine Programme vernünftig unter dem „Standardnutzer“ laufen. Beim Anlegen von neuen Nutzern muss man bei Windows8 übrigens erstmal suchen, wie man noch einen lokalen Nutzer anlegt, da Microsoft hier die Online-Version sehr promotet…

Herunterfahren des Rechners
Am Besten abmelden (dazu in Metro rechts oben auf seinen Account klicken), im Foto-Bildschirm einen Mausklick zu den Accounts, dann rechts unten auf das entsprechende Icon klicken.

Wie schwierig ist die Gewöhnung an Windows8?
Schwer zu sagen, wenn man mit so vielen verschiedenen Betriebssystemen arbeitet wie ich (Mac OS in div. Versionen, Windows in div. Versionen, iOS, Android, …). Direkt nach der Installation ist es auf jeden Fall erstmal SEHR ANDERS, was nicht PC- bzw. Technik-affine-Nutzer, die das alte System nutzen und kennen, etwas ratlos machen könnte. Insbesondere, wenn sie auch nie mit Tablets oder ernsthaft mit Smartphone-Apps gearbeitet haben.