{"id":99,"date":"2008-09-11T12:12:52","date_gmt":"2008-09-11T10:12:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=99"},"modified":"2008-09-11T12:15:34","modified_gmt":"2008-09-11T10:15:34","slug":"messebesuch-zukunft-personal-tag2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=99","title":{"rendered":"Messebesuch &#8222;Zukunft Personal&#8220; Tag2"},"content":{"rendered":"<p>Auch am zweiten Messetag gab es wieder zahlreiche  Vortr\u00e4ge und ich hatte den Eindruck, dass es deutlich voller  war.<\/p>\n<p>Es war spannend, Prof. Felix von Cubes Ausf\u00fchrungen zum Thema &#8222;Lust an Leistung &#8211; Die Naturgesetze der F\u00fchrung&#8220; zu folgen. Sehr anschaulich berichtete er \u00fcber Forschungsergebnisse zu Flow-Erlebnissen und wie F\u00fchrungskr\u00e4fte diese  im Arbeitsleben f\u00f6rdern k\u00f6nnen. Ausgehend von den 3 (die Menschen motivierenden) Trieben Neugier (=&gt; Herausforderungen gestalten), Aggressionstrieb (=&gt; Anerkennung von Leistungen) und Bindung (=&gt; 5 zu beachtende Punkte f\u00fcr ein Team) zeigte er L\u00f6sungen auf.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Zuh\u00f6rerzahlen fand auch die Podiumsdiskussion zwischen Psychologen verschiedener beruflicher Richtungen zum Business-Coaching-Thema &#8222;Psychologie, Strategie oder doch nur Empathie &#8211; was braucht ein guter Coach?&#8220; Staatlicherseits gibt es noch keinen Segen f\u00fcr die Profession als Coach und auch keinen gemeinsamen Berufsverband, sondern zahlreiche verschiedene Coaching-Verb\u00e4nde. Als sinnvolle Voraussetzung f\u00fcr einen Coach wurde eine solide theoretische Heimat erachtet, m\u00f6glichst mit sozialwissenschaftlichen oder wirtschaftlichem Studium und zus\u00e4tzlicher Coaching-Ausbildung. Ein Verstehen von Pers\u00f6nlichkeiten und Organisationen sowie dem Zusammenwirken zwischen Personen und Organisationen geh\u00f6rt dazu. Nicht jeder Coach passt zu jedem Unternehmen, im Zentrum der Methodenwahl steht der Klient. Die \u00dcberpr\u00fcfbarkeit von Coaching-Ergebnissen ist zwar schwierig,  aber von Interesse und die Evaluationsforschung muss intensiviert werden. Coaching hat in den letzten Jahren durchaus ein besseres Image gewonnen, trotzdem muss in diesem Bereich noch besser informiert werden, damit Coaching als Entwicklungsinstrument und nicht mehr als &#8222;Reparatur-Instrument zur Beseitigung von Defiziten&#8220; gesehen wird.<\/p>\n<p>In seiner Keynote &#8222;Leadership and Self-Deception: The People Secret&#8220; beschrieb Michael Lazan (<a title=\"Arbinger Institute\" href=\"http:\/\/www.arbinger.com\" target=\"_blank\">Arbinger Institute<\/a>) den &#8222;Getting out of the box&#8220;-Ansatz auf dem Weg zu einer besseren Unternehmenskultur und Teamarbeit. &#8222;Self-deception&#8220; im Sinne von &#8222;<em>not knowing &#8211; and resisting the possibility &#8211; that one has a problem<\/em>&#8220; als Ursache f\u00fcr viele Probleme in Organisationen.<\/p>\n<p>Interessant fand ich auch die gut besuchte Podiumsdiskussion zum Thema &#8222;Employer Branding&#8220; mit Experten aus 3 Firmen, die sich intensiv damit besch\u00e4ftigen, attraktiver Arbeitgeber zu sein. Frank Hauser vom &#8222;Great Place to Work Institute&#8220; nannte zun\u00e4chst einige Kriterien, was dies bedeutet: 1. Mitarbeiterpositionen und ihre Kompetenzen passen zusammen, 2. gute Zusammenarbeit zwischen den Kollegen und 3. bestimmte Kriterien f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zwischen Besch\u00e4ftigten und F\u00fchrungskr\u00e4ften (Respekt erleben f\u00fcr professionelles Dasein, als Mensch wahrgenommen und gef\u00f6rdert werden, Integrit\u00e4t, Offenheit, Kompetenz der F\u00fchrungskr\u00e4fte, faires Geben und Nehmen).<br \/>\nAttraktive Arbeitgeber haben bei ihren Mitarbeitern eine hohe Identifikation mit der Firma und starkes Engagement, was sich dann in der Leistungsf\u00e4higkeit des Unternehmens zeigt. Der Weg zum attraktiven Arbeitgeber ist lang und hat Hindernisse. Es gibt viele Instrumente (auch abh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe der Firma), eine wesentliche Erkenntnis ist, dass Mitarbeiter, die positiv nach au\u00dfen reden, die besten Recruiter sind.  Absolut erforderlich ist die Unterst\u00fctzung des Employer Brandings (das organisorisch z.B. in Personalabteilung oder Marketing-Abteilung angesiedelt sein kann) von Seiten des Top-Managements.<\/p>\n<p>Das soll als Eindruck hier erstmal reichen. Ich bin sehr gerne zu dieser Messe gefahren, es war sehr lohnend und n\u00fctzt mir sicherlich auch f\u00fcr die anstehende Masterarbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch am zweiten Messetag gab es wieder zahlreiche Vortr\u00e4ge und ich hatte den Eindruck, dass es deutlich voller war. Es war spannend, Prof. Felix von Cubes Ausf\u00fchrungen zum Thema &#8222;Lust an Leistung &#8211; Die Naturgesetze der F\u00fchrung&#8220; zu folgen. 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