{"id":2610,"date":"2024-09-27T17:13:25","date_gmt":"2024-09-27T16:13:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=2610"},"modified":"2024-09-27T17:13:25","modified_gmt":"2024-09-27T16:13:25","slug":"notebooklm-aus-text-audio-diskussion-erzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=2610","title":{"rendered":"NotebookLM: Aus Text Audio-Diskussion erzeugen"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;NotebookLM now lets you listen to a conversation about your sources&#8220; (s.a. <a href=\"https:\/\/blog.google\/technology\/ai\/notebooklm-audio-overviews\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/blog.google\/technology\/ai\/notebooklm-audio-overviews\/<\/a>)<br \/>\n<strong>Kurz gesagt, dieses Google-KI-Tool kann hochgeladene Dokumente in spannende Audio-Diskussionen (&#8222;Podcast&#8220;) umsetzen<\/strong>.<br \/>\nLaut FAQ: &#8222;NotebookLM befindet sich noch in der fr\u00fchen Testphase, daher werden derzeit keine Geb\u00fchren f\u00fcr den Zugriff erhoben.&#8220;<\/p>\n<p>Im Folgenden ein Test auf der Grundlage einer fiktiven Kurzgeschichte, die ich schon vor l\u00e4ngerer Zeit geschrieben habe. Aus einer einzigen DIN A4 Seite deutschen Textes machte NotebookLM knapp 10 Minuten thematische Diskussion auf englisch! Das unterhaltsame Audio-Ergebnis finde ich ausgesprochen beeindruckend, und es klingt so gar nicht mehr nach KI: Unten gerne zum Nachlesen und Vergleich des Originaltextes mit dem NotebookLM-Audio &#8211; viel Spa\u00df!<\/p>\n<h2>Vorgehensweise<\/h2>\n<ol>\n<li><a href=\"http:\/\/notebooklm.google\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/notebooklm.google\/<\/a><\/li>\n<li>Anmeldung mit pers\u00f6nlichem Google-Account<\/li>\n<li>Mindestens 1 Datei hochladen (z. B. Format PDF, txt)<\/li>\n<li>Rechts auf &#8222;Detaillierte Unterhaltung Zwei Hosts (nur auf englisch) &#8211; Generieren&#8220; klicken und einige Minuten warten<\/li>\n<li>Download der &#8222;wav&#8220;-Datei und\/oder Freigabe-Link erzeugen (zum Nutzen Google-Anmeldung n\u00f6tig)<\/li>\n<\/ol>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.idethloff.de\/blogfiles\/20240927\/20240927-notebookLM-01.jpg\" alt=\"Screenshot NotebookLM\" \/><\/p>\n<h2>Originaltext meiner Kurzgeschichte<\/h2>\n<p><em><strong>Urlaub mit Folgen<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Susanne und Stefan blickten entgeistert auf das Durcheinander in ihrer Wohnung. Das war jetzt genau das, was man brauchte. Gestern hatten sie noch am Strand gelegen und sich auf zu Hause gefreut. Und nun war das einzig Erfreuliche, dass der Fischfutterautomat funktioniert hatte und das gro\u00dfe Aquarium nebst Fischen aussah, als w\u00e4re man nicht 2 Wochen im Urlaub gewesen. Die Polizei konnte ihnen auch keine gro\u00dfen Hoffnungen machen. Es gab so viele Wohnungseinbr\u00fcche in der Stadt \u2013 gerade in besseren Wohnvierteln geh\u00f6rte das inzwischen schon fast dazu. Doch so einfach wollten Susanne und Stefan es sich nicht machen. Wer hatte denn gewusst, dass sie nicht da waren? Die Arbeitskollegen nat\u00fcrlich, die Nachbarn, der Hausarzt \u2013 nein, solche \u00dcberlegungen f\u00fchrten nicht weiter. Und nun war alles weg: die Sammlung Eurocheques, die moderne Hifi-Anlage, sogar vor dem Computer hatten die Einbrecher nicht Halt gemacht. Wenigstens waren die Backup-Disketten noch da. Aber das Gef\u00fchl, dass wom\u00f6glich jetzt jemand die gesch\u00e4ftlichen Daten und auch die privaten Briefe lesen w\u00fcrde, war ziemlich schockierend. Irgendjemand w\u00fcrde jetzt sehr viel von ihnen wissen. Ein Gespr\u00e4ch mit den Nachbarn ergab, dass sie vorgestern Abend ein paar Handwerker ins Haus gehen sahen. Aber wer denkt da gleich an Einbruch? Gut, also vorgestern war es dann wohl passiert. W\u00e4hrend Stefan an seinem Schreibtisch sa\u00df und \u00fcberlegte, st\u00f6hnte Susanne, dass sie doch lieber nur eine Woche auf der Insel h\u00e4tten verbringen sollen und dass dann das alles nicht passiert w\u00e4re. Schlie\u00dflich h\u00e4tte es in der zweiten Woche sowieso nur st\u00e4ndig geregnet. Letzteres konnte Stefan nicht bestreiten; selbst die Einheimischen konnten sich nicht daran erinnern, wann es das letzte Mal um diese Jahreszeit derart viel geregnet hatte. Und dann waren da ja noch diese aufdringlichen Werbeleute gewesen, die ihnen am Anfang ihrer zweiten Woche unbedingt eine Timesharing-Option hatten aufschwatzen wollen. Nat\u00fcrlich nicht mit dieser Bezeichnung; dann h\u00e4tte man sich ja nie auf ein Gespr\u00e4ch eingelassen, das stand ja schon im Reisef\u00fchrer. Einen Ferientag hatten Susanne und Stefan damit verbracht, sich eine \u2013 zugegebenerma\u00dfen sch\u00f6ne \u2013 neue Ferienanlage anzuschauen. Naja, die Besichtigung und das Gespr\u00e4ch hatten \u00fcber 2 Stunden gedauert und ein schon eingeplantes Mittagessen gekostet. Schlimmer war der \u00c4rger, den sie nachmittags dar\u00fcber empfunden hatten, zu h\u00f6flich gewesen zu sein, um schon fr\u00fcher ver\u00e4rgert das Gespr\u00e4ch abzubrechen. Dieser Werbemensch war aber auch wirklich \u00fcbel gewesen. Moment mal, k\u00f6nnte da etwa ein Zusammenhang bestehen zu dem Einbruch bei ihnen? Ein Anruf bei der Polizei konnte ja nicht schaden. Der Beamte, mit dem sie telefonierten, fand den Gedanken gar nicht so abwegig, wie sie bef\u00fcrchtet hatten und versprach, sich darum zu k\u00fcmmern. Schlie\u00dflich hatte man ja immerhin den Namen des Hotels, in dem die Veranstaltung stattgefunden hatte und mit etwas Gl\u00fcck war auch der Werbetyp noch da. Frank war der Name gewesen; er erz\u00e4hlte ihnen, er k\u00e4me urspr\u00fcnglich aus einem kleinen Ort bei Braunschweig. In 2 Monaten wollte er Urlaub auf Hawaii machen \u2013 etwas, dass man sich nur leisten k\u00f6nnte, wenn man Optionen bei seiner Urlaubsfirma erwerbe. Naja, vielleicht lag das aber wiederum eher daran, dass er selbst gewisse Nebeneink\u00fcnfte hatte \u2026 Schlie\u00dflich hatte er sie f\u00fcr die Statistik nach ihrem Nachnamen gefragt und sp\u00e4ter im Gespr\u00e4ch hatten sie sich auch dar\u00fcber unterhalten, aus welchem Ort sie stammten. Im Nachhinein konnte Stefan sich nicht mehr vorstellen, auf sowas Bl\u00f6des hereingefallen zu sein, aber im Urlaub war man halt lockerer und rechnete auch nicht gleich mit dem Schlimmsten.<br \/>\nTage sp\u00e4ter klingelte bei Stefan das Telefon und ein Polizeibeamter unterrichtete ihn, dass sein Verdacht begr\u00fcndet gewesen war. Sie waren nicht die einzigen S\u00fcd-Urlauber gewesen, deren Wohnung w\u00e4hrend ihrer Abwesenheit ausger\u00e4umt worden war: Mit Hilfe der spanischen Kollegen hatten man in einer Durchsuchung bei Frank belastendes Material gefunden. Hawaii w\u00fcrde f\u00fcr ihn doch weiterhin nur ein Traum bleiben\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Ergebnis NotebookLM Audio-Diskussion<\/h2>\n<p>a) Lokale Ablage nach Umwandlung in MP3: <a href=\"https:\/\/www.idethloff.de\/blogfiles\/20240927\/ID-Story-Urlaub-mit-Folgen-NotebookLM.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.idethloff.de\/blogfiles\/20240927\/ID-Story-Urlaub-mit-Folgen-NotebookLM.mp3<\/a><\/p>\n<p>b) Freigabelink (Google-Anmeldung erforderlich): <a href=\"https:\/\/notebooklm.google.com\/notebook\/9f1de117-e5e1-42d1-953f-edf09e32dd26\/audio\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/notebooklm.google.com\/notebook\/9f1de117-e5e1-42d1-953f-edf09e32dd26\/audio<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;NotebookLM now lets you listen to a conversation about your sources&#8220; (s.a. https:\/\/blog.google\/technology\/ai\/notebooklm-audio-overviews\/) Kurz gesagt, dieses Google-KI-Tool kann hochgeladene Dokumente in spannende Audio-Diskussionen (&#8222;Podcast&#8220;) umsetzen. 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