{"id":1730,"date":"2016-08-28T15:39:14","date_gmt":"2016-08-28T13:39:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1730"},"modified":"2016-08-28T15:39:14","modified_gmt":"2016-08-28T13:39:14","slug":"einstieg-in-virtual-reality-teil-3-erste-schritte-mit-der-samsung-gear-vr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1730","title":{"rendered":"Einstieg in Virtual Reality &#8211; Teil 3 &#8211; Erste Schritte mit der Samsung Gear VR"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1675\" target=\"_blank\">Link zu Teil 2 meiner VR-Reihe<\/a><\/p>\n<p><em>Vorab: Heute fr\u00fch sah ich \u00fcber mein Twitternetzwerk den Hinweis auf <a href=\"http:\/\/donaldclarkplanb.blogspot.de\/2016\/08\/10-ways-to-get-started-with-vr-in.html\" target=\"_blank\">diesen Blogartikel mit gro\u00dfer VR-Expertise von Donald Clark<\/a>, den ich sehr empfehlenswert finde.<\/em><\/p>\n<div>Jetzt aber zu meinem Test mit der Samsung Gear VR auf Anf\u00e4ngerniveau: Nachdem ich die Cardboard-Brille ausprobiert hatte und das Thema VR extrem spannend fand, war der n\u00e4chste naheliegende Schritt die Samsung Gear VR-Brille &#8211; auch noch bezahlbar und ein passendes Samsung S6 hatte ich ja schon. Die <strong>verschiedenen Modelle der Samsung Gear<\/strong> zu unterscheiden, ist schon eine Wissenschaft f\u00fcr sich &#8211; ich habe mir jedenfalls die erst vor ein paar Tagen im August anl\u00e4sslich des Note7 neu erschienene (dritte Version?)<a href=\"http:\/\/www.samsung.com\/de\/gear-vr-sm-r323\/\" target=\"_blank\"> SM-R323<\/a> gekauft. Die beigef\u00fcgte winzige Papier-Anleitung fand ich ziemlich unverst\u00e4ndlich; die Konfig w\u00e4re auch einfacher gewesen wenn ich vorher <a href=\"http:\/\/www.samsung.com\/at\/support\/skp\/faq\/1099217\" target=\"_blank\">diese Samsung-Webseite<\/a> gesehen h\u00e4tte.<\/div>\n<div>Wieder mal eine <strong>Registrierung erforderlich, diesmal bei Oculus<\/strong>, um sp\u00e4ter dort nicht nur einzukaufen, sondern auch viele Freunde im Netzwerk zu haben&#8230; Da man am Ende der Konfig direkt im <a href=\"https:\/\/www.oculus.com\/experiences\/gear-vr\/\" target=\"_blank\">Store<\/a> landete, habe ich mir gleich eine kostenlose App heruntergeladen: Mehr oder weniger zuf\u00e4llig bin ich auf die <strong>Timemachine St\u00e4del<\/strong>-App gesto\u00dfen (174 MB Download), was sich sp\u00e4ter (bis dato hatte ich ja noch nicht mal irgendetwas durch die Brille gesehen &#8211; die Konfig erfolgte au\u00dferhalb der Brille direkt auf dem Handy) als Gl\u00fcckstreffer erwies.<\/div>\n<div>\n<p>Beim anschlie\u00dfenden ersten Benutzen &#8211; wenn man das Handy wieder in die Samsung Gear VR einlegt und die Brille aufsetzt, startet automatisch die Gear-App auf dem Handy &#8211; musste man erst einmal durch ein <strong>Tutorial<\/strong>, was das Touchpad der Brille sowie die weiteren Tasten erkl\u00e4rte (sehr sinnvoll sind auch die Lautst\u00e4rke-Tasten). Diese Steuerungsm\u00f6glichkeiten und der gute Sitz der Brille sind sicherlich schon ein gro\u00dfer Vorteil gegen\u00fcber der Cardboard und sollten deutlich zum Gef\u00fchl der Immersion beitragen.<\/p>\n<p>Die Gestaltung der Home-Seite ist bei Samsung schon deutlich sch\u00f6ner als die Startseite der Cardboard-App. Ohne WLAN kann man \u00fcber die Men\u00fcs der Startseite allerdings zun\u00e4chst nicht viel machen au\u00dfer sich die eigenen Handy-Fotos auf einer &#8222;Gro\u00dfleinwand&#8220; anschauen (und sich leider auch bei der Samsung Gear VR erstmal \u00fcber die ungewohnt &#8222;schlechte&#8220; Bildqualit\u00e4t durch Rasterung etc. erschrecken). Somit war es gut, dass ich schon die <strong>Offline-St\u00e4del-App<\/strong> hatte, die in Zusammenarbeit mit Samsung entstanden ist und daher nat\u00fcrlich entsprechend beeindruckend ist. Ich empfehle im ersten Stock die Variante des &#8222;Freien Erkundens&#8220; zu w\u00e4hlen &#8211; schon beim Betreten des Museums habe ich etwas Ad\u00e4quates wie den Bosch-Fisch zur Orientierung vermisst (oder ein Audio f\u00fcr Richtungshinweise) und war dann oft nicht synchron mit der Tour-Laufrichtung. Davon abgesehen, finde ich die App (die ja auch stark etwas mit dem Bildungskontext zu tun hat) sehr, sehr gut. Als eine Art Vorl\u00e4ufer w\u00fcrde ich die &#8222;Dresden Gallery&#8220; mit der Gem\u00e4ldegalerie Alter Meister sehen, die es zwischen 2007 und 2011 in SecondLife gab. Eine erste VR-Erkenntnis ist auf jeden Fall, dass man sich abgew\u00f6hnen muss, die \u00fcblichen (offenbar schnellen) Kopfbewegungen zur Orientierung in einem Raum zu machen, weil es bei detailreichen R\u00e4umen\/Umgebungen sonst extrem anstrengend f\u00fcr die Augen ist. Die mit der Cardboard getestete k\u00fcnstliche Arktis-Umgebung mit dem gro\u00dfen Polarfuchs und den K\u00fcstenseeschwalben hingegen war ja vergleichsweise leer und somit waren schnellere Kopfbewegungen dort beim S6 kein Problem.<\/p>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">Neugierig war ich auch auf die <strong>Abspielqualit\u00e4t von 360\u00b0-YouTube-Videos<\/strong> und war doch sehr erstaunt, dass das von Haus aus nicht vorgesehen ist und man sich dazu eine zus\u00e4tzliche App namens &#8222;Samsung Internet&#8220; laden muss, die dann ins Home-Men\u00fc integriert wird. Bei mehreren Versuchen mit den in <a href=\"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1675\" target=\"_blank\">Teil 2 beschriebenen Harvard- und Trinity-Videos<\/a> hatte ich gef\u00fchlt eine deutlich schlechtere Bildqualit\u00e4t als mit der Cardboard-Brille und direkter Nutzung der YouTube-App. Der Weg von &#8222;Samsung Internet&#8220; \u00fcber ein YouTube-Icon und eine (nachdem ich sie endlich gefunden hatte) Bildschirm-Tastatutur zum Auffinden gew\u00fcnschter Videos war dazu noch recht weit.<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">Was ich wirklich aber sehr entt\u00e4uschend fand, war die Erkenntnis, dass ich nicht einfach wie bei der Cardboard-Brille <strong>Android-VR-Apps<\/strong> auf dem Handy starten, dann das Handy in die Brille einlegen und diese Apps nutzen kann. Beim Aufsetzen der Samsung Gear VR startet n\u00e4mlich stets automatisch aufgrund des Brillen-N\u00e4herungssensors das Handy-Display (was eigentlich praktisch ist), aber eben auch genauso automatisch die Samsung-App, womit man im Samsung-Universum festh\u00e4ngt. Erste Google-Suchen ergaben zwar Hinweise auf diverse fremde Apps, die da Abhilfe schaffen, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Samsung hat mittlerweile einen riesigen Anteil am Handy-Markt (s.a. <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Smartphones-Android-und-iOS-haengen-alle-ab-3300959.html\" target=\"_blank\">Heise-Artikel vom 19.8.2016<\/a>), aber sowas muss doch wirklich nicht sein.<\/div>\n<p>Und um mit einer positiven Botschaft diese ersten Eindr\u00fccke abzuschlie\u00dfen: Immerhin gibt es bei Samsung Oculus eine downloadbare <strong>Flickr-VR<\/strong>-App, womit man sehr einfach auf <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/vr\" target=\"_blank\">360\u00b0-Fotos<\/a> von hoher Bildqualit\u00e4t zugreifen kann.<\/p>\n<p>Das Highlight meines ersten &#8222;Samsung Gear VR&#8220;-Tests war ganz klar die <a href=\"http:\/\/zeitreise.staedelmuseum.de\/vr-app-video\/\" target=\"_blank\">St\u00e4del-Zeitreise<\/a>-App: Wer die Samsung Gear VR bereits nutzt und diese kostenlose App, die erst am 24.8.2016 erschienen ist, noch nicht kennt, sollte sie mal ausprobieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zu Teil 2 meiner VR-Reihe Vorab: Heute fr\u00fch sah ich \u00fcber mein Twitternetzwerk den Hinweis auf diesen Blogartikel mit gro\u00dfer VR-Expertise von Donald Clark, den ich sehr empfehlenswert finde. Jetzt aber zu meinem Test mit der Samsung Gear VR auf Anf\u00e4ngerniveau: Nachdem ich die Cardboard-Brille ausprobiert hatte und das Thema VR extrem spannend fand, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1730\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eEinstieg in Virtual Reality &#8211; Teil 3 &#8211; Erste Schritte mit der Samsung Gear VR\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,18],"tags":[],"class_list":["post-1730","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-e-learning","category-vr"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1730","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1730"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1730\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1757,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1730\/revisions\/1757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1730"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1730"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}