{"id":1675,"date":"2016-08-27T17:18:46","date_gmt":"2016-08-27T15:18:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1675"},"modified":"2018-03-03T13:14:15","modified_gmt":"2018-03-03T11:14:15","slug":"einstieg-in-virtual-reality-teil-2-cardboard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1675","title":{"rendered":"Einstieg in Virtual Reality &#8211; Teil 2 &#8211; Cardboard"},"content":{"rendered":"<div style=\"margin-bottom: 1em;\"><a href=\"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1653\" target=\"_blank\">Link zu Teil 1 meiner VR-Reihe<\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">Am 22. August 2016 erschien wieder eine Ausgabe der <strong>c&#8217;t wissen zum Thema &#8222;Virtual Reality&#8220;<\/strong> (<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/c-t-wissen-Virtual-Reality-mit-VR-Brille-ab-sofort-im-Handel-3296845.html\" target=\"_blank\">Link zu heise<\/a>) &#8211; incl. Cardboard-Brille f\u00fcr 12,90 Euro &#8211;\u00a0 das empfand ich als einen sehr bezahlbaren Einstieg ins Thema. Das Heft liefert \u00fcbersichtlich Einiges an Grundwissen zu VR, doch f\u00fcr mich war v.a. die mitgelieferte Brille interessant, um VR einmal niederschwellig selbst ausprobieren zu k\u00f6nnen. Also die Papp-Brille zusammengefaltet, die Google &#8222;Cardboard&#8220;-App von Android mit diversen Demos installiert und auf zum Testen mit <strong>2 Handys: LG G2 sowie Samsung S6.<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<ul>\n<li>Cardboard-App<\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">Mit dem LG G2 (Android 5) stellte sich zwar ein gewisser Aha-Effekt bei den Demos (&#8222;Reise in die Arktis&#8220;, Ausstellung mit 3D-Objekten) ein, doch irgendwie erinnerte mich das Ganze sehr an fr\u00fchere SecondLife-Erlebnisse, wo beim Bewegen erstmal die Landschaft generiert wurde, denn genau das passierte auch mit dem LG: pixeliger Aufbau und ein (wegen der zu geringen Handy-Aufl\u00f6sung &#8211; Full HD reicht da nicht wirklich) extrem gerastertes Bild. Ein viel besserer, fl\u00fcssiger Eindruck hingegen dann schon mit dem Samsung S6: hier weder Pixel, die sich aufbauten, noch ein aufdringliches Raster. In der Cardboard-App sind zum Offline-Testen auch Anwendungsm\u00f6glichkeiten wie Reisef\u00fchrer (Versailles-Besuch) und &#8211; wenn man online geht &#8211; Google-Earth-Ansichten von z.B. Zermatt: Von der Idee her gut, aber von der &#8222;Bildqualit\u00e4t&#8220; her fand ich das noch nicht \u00fcberzeugend.<\/div>\n<div><\/div>\n<ul>\n<li>Bosch VR-App\/ Dive City Rollercoaster-App<\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">Sehr fl\u00fcssig lief die im c&#8217;t wissen empfohlene &#8222;<strong>Bosch VR&#8220;<\/strong>-App (s.a. <a href=\"http:\/\/www.bdh.net\/work\/boschvr\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bdh.net\/work\/boschvr\/<\/a>) mit dem kostenlosen Teil &#8222;Garden of Eden&#8220;, wenngleich das S6 dabei schnell ziemlich hei\u00df wurde (Mit dem LG G2 ging es auch, wenngleich das Bild hier etwas mehr gerastert war). Die Idee ist klasse und wer Hieronymus Bosch kennt, reist hier langsam durch ein bekanntes Gem\u00e4lde. Es lohnt sich ebenfalls, die kostenlose schnellere &#8222;<strong>Dive City Rollercoaster&#8220;<\/strong>-App anzuschauen &#8211; da bin ich gespannt, wie sie auf der Samsung-Brille wirken wird &#8211; allerdings hatte ich hierbei nach dem Cardboard-Erlebnis erstmal Augen-\/Kopfschmerzen. Einen Tag sp\u00e4ter, weil ich auch schon wusste, was auf mich zukommt, ging es aber ohne Probleme &#8211; Es empfiehlt sich \u00fcbrigens (wie bei vielen VR-Apps) das Sitzen auf einem Drehhocker &#8230;<\/div>\n<div><\/div>\n<ul>\n<li>360\u00b0-Videos<\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">YouTube hat auf der Startseite einen direkten Link zu 360\u00b0-Videos &#8211; das l\u00e4sst auf Nachfrage schlie\u00dfen. Und es finden sich dort nat\u00fcrlich jede Menge Videos mit den verschiedensten Inhalten.<\/div>\n<div>F\u00fcr den Edu-Kontext getestet habe ich das inhaltlich gut gemachte Promo-Video von &#8222;<strong>Harvard CS50VR<\/strong>&#8220; (1:26 min): <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DXKjPvPqPEA\" target=\"_blank\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DXKjPvPqPEA<\/a><\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1.5em;\">Das Sanders Theatre ist ja wirklich sehenswert (wovon ich schon damals im <a href=\"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1371\" target=\"_blank\">Justice-MOOC<\/a> auf edx einen Eindruck bekam) und mit VR-Brille und 360\u00b0-Video ergibt sich ein ganz anderes Raumgef\u00fchl (beim Starten des Videos auf das Cardboard-Icon klicken). Allerdings w\u00fcrde ich selbst mit Samsung S6 da nicht mehr als 2 Minuten zuschauen wollen; das erscheint mir, jedenfalls nach erstem Eindruck, viel zu anstrengend. Ich bin aber gespannt auf das CS50VR-Harvard-Projekt bei edx, und ob es da wirklich lange 360\u00b0-Videos geben wird.<\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1.5em;\">F\u00fcr den Raumeindruck hervorragend geeignet finde ich auch dieses <strong>Trinity-College-Video<\/strong>: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/WQvHH-u9W5w\" target=\"_blank\">https:\/\/youtu.be\/WQvHH-u9W5w<\/a> &#8211; eigentlich soll damit ja &#8222;spatial audio&#8220; im Rahmen von immersive videos demonstriert werden, aber das konnte ich nicht so nachvollziehen, obwohl ich mein In-Ear-Kabel daf\u00fcr auch noch zwischen die Pappe gequetscht hatte.<\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1.5em;\">Wie gut oder schlecht man derzeit mit geringen finanziellen Mitteln solche 360\u00b0-Videos selbst erstellen kann, ist die Frage und das werde ich wohl erstmal nicht testen &#8211; in <a href=\"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1653\" target=\"_blank\">meinem Teil 1<\/a> hatte ich diesbzgl. auf ein Heise-Video verwiesen.<\/div>\n<ul>\n<li style=\"margin-bottom: 1.5em;\">\u00a0360\u00b0-Fotos<\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"margin-bottom: 1.5em;\">\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">Was zum Selbstproduzieren und Ansicht mit der Cardboard-Brille dann schon eher geht, sind 360\u00b0-Fotos; hier ergab sich beim LG G2 mit der ebenfalls kostenlosen <strong>&#8222;Cardboard Camera&#8220;-App<\/strong> sogar ein erstaunlich gut erkennbares selbst erzeugtes Bild &#8211; jedenfalls gef\u00fchlt optisch &#8222;nicht viel schlechter&#8220; als das Versailles-Beispiel. Die eigenen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcche an Fotos muss man bei VR ja sowieso deutlichst zur\u00fcckschrauben?! Hier die <strong>besagte LG-Eigenproduktion<\/strong> (ca. 4MB), vor einigen Tagen abends am Rein in Mannheim aufgenommen. Mit Cardboard-Brille nur nach Download aufs Handy und \u00fcber die App &#8222;Cardboard Camera&#8220; als 360\u00b0-Bild nutzbar &#8211; wichtig ist das Beibehalten der Dateiendung &#8222;*.vr.jpg&#8220;:<\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\"><a href=\"http:\/\/www.idethloff.de\/images\/vr-beispiel-rhein.vr.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.idethloff.de\/images\/vr-beispiel-rhein-ganzkl.jpg\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">Da diese Bilder aus der Hand in einem St\u00fcck gemacht werden, stellt sich die Frage, ob man nicht auch normale <strong>bereits erstellte Panorama-Fotos<\/strong> in ein vr.jpg-Format &#8222;umwandeln&#8220; kann? Ein Beispiel aus dem letzten Urlaub (passenderweise Zermatt&#8230;) zeigt, dass die Bildqualit\u00e4t recht gut werden kann &#8211; allerdings sind wir da schon bei 10MB. Die c&#8217;t wissen nennt die Webseite &#8222;<strong><a href=\"http:\/\/cctoolkit.vectorcult.com\/\" target=\"_blank\">Cardboard Camera Toolkit<\/a><\/strong>&#8220; zwar f\u00fcr einen anderen Zweck, aber \u00fcber den Men\u00fcpunkt &#8222;Join&#8220; kann man zwei bereits erstellte Panoramabilder (notfalls zweimal das gleiche anstatt einem f\u00fcr das linke und einem f\u00fcr das rechte Auge) hochladen und bekommt ein f\u00fcr die App &#8222;Cardboard Camera&#8220; geeignetes vr.jpg zum Download heraus. Mit Cardboard-Brille nur nach Download aufs Handy und \u00fcber die App &#8222;Cardboard Camera&#8220; als 360\u00b0-Bild nutzbar &#8211; wichtig ist das Beibehalten der Dateiendung &#8222;*.vr.jpg&#8220;:<\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\"><a href=\"http:\/\/www.idethloff.de\/images\/vr-beispiel-rothorn.vr.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.idethloff.de\/images\/vr-beispiel-rothorn-ganzkl.jpg\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\"><strong>Fazit: Bei aller Kritik, die nun gleich folgt: Wer sowieso schon ein neueres Android-Handy hat, sollte trotzdem einfach mal VR mit einer Cardboard-Brille ausprobieren &#8211; dann lohnt sich das Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis unbedingt.<\/strong><\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">Mit der Cardboard-Brille bekommt man einen sehr guten ersten Eindruck der M\u00f6glichkeiten, aber es scheint mir nichts f\u00fcr l\u00e4ngere Anwendungen zu sein. Da das Handy nur in einer Papph\u00fclle liegt, hat man keine Steuerm\u00f6glichkeiten au\u00dfer mit der Hand durch die L\u00fccke in der Brille auf das Display zu tippen, was keine befriedigende Navigation darstellt. D.h. man muss das Handy st\u00e4ndig herausnehmen und wieder hineinlegen, um die App zu wechseln oder sich etwas Anderes anzusehen. Die Cardboard-App hat ein h\u00fcbsches Startmen\u00fc, zu dem man zur\u00fccknavigieren kann, indem man die Brille um 90\u00b0 dreht, aber man kommt dar\u00fcber halt nicht zu fremden Apps. F\u00fcr eine Anwendung im Edu-Bereich w\u00e4re die Cardboard kostenm\u00e4\u00dfig sicherlich zuzumuten, aber mir stellt sich nach ersten Tests die Frage &#8222;wer hat schon ein Android-Smartphone, was dann technisch auch wirklich so leistungsf\u00e4hig ist, dass man bei Apps nicht nur Pixelaufbau oder ziemlich viel Raster sieht&#8230;?&#8220; Das LG G2 (erschienen im September 2013 und damals das Flaggschiff von LG) jedenfalls w\u00e4re f\u00fcr einige Anwendungen wohl nicht mehr optimal.<\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 1em;\">&#8230; Demn\u00e4chst folgt Teil 3 &#8211; dann mit meinem Testbericht zur &#8222;Samsung Gear VR&#8220;.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Link zu Teil 1 meiner VR-Reihe Am 22. August 2016 erschien wieder eine Ausgabe der c&#8217;t wissen zum Thema &#8222;Virtual Reality&#8220; (Link zu heise) &#8211; incl. Cardboard-Brille f\u00fcr 12,90 Euro &#8211;\u00a0 das empfand ich als einen sehr bezahlbaren Einstieg ins Thema. 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