{"id":1642,"date":"2016-02-28T14:55:13","date_gmt":"2016-02-28T12:55:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1642"},"modified":"2016-08-27T10:11:03","modified_gmt":"2016-08-27T08:11:03","slug":"iot-woche-3-tools-privacy-usability","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1642","title":{"rendered":"IoT Woche 3 &#8211; Tools, Privacy, Usability"},"content":{"rendered":"<p>Woche 3 dieses FutureLearn-MOOCs umfasste sehr sehr viel Inhalt: von technischen Tools\/Plattformen \u00fcber Privacy bis zu Sicherheit und Usability.<br \/>\nZu Beginn stand jedoch eine pr\u00e4gnante Aussage, um was es bei <strong>Data Analytics<\/strong> geht &#8222;extract knowledge and wisdom from IT data&#8220; mittels stets kontextabh\u00e4ngig einzusetzenden Algorithmen f\u00fcr: &#8222;known knowns&#8220; (=linear regression), &#8222;known unknowns&#8220; (=machine learning:&#8220;arrange data into clusters of prior specified characteristics and predict most likely events to occur&#8220;), &#8222;unknown unknowns&#8220; (=artificial intelligence, deep learning algorithms).<br \/>\nEine wichtige Grundsatzentscheidung bei IoT ist, wann die Daten gesendet werden sollen und wer die Berechnung macht: die mit begrenzten Ressourcen arbeitenden IoT-Devices oder die Server. Jedenfalls kann das IoT dank &#8222;sufficient temporal and spatial data granularity&#8220; aussagekr\u00e4ftige Erkenntnisse f\u00fcr real-time und Langzeit-Daten geben, um verschiedenste Branchen und Prozesse effizienter und effektiver zu gestalten.<br \/>\nEine Liste, die <strong>49 IoT-Tools<\/strong> umfasst, zeigt die technische Bandbreite &#8211; die meisten der genannten Firmen waren mir unbekannt, aus Deutschland sind aber auch gro\u00dfe Firmen wie <a href=\"http:\/\/go.sap.com\/solution\/internet-of-things.html\" target=\"_blank\">SAP<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.bosch-si.com\/products\/bosch-iot-suite\/benefits.html\" target=\"_blank\">Bosch<\/a> stark engagiert: <a href=\"https:\/\/blog.profitbricks.com\/top-49-tools-internet-of-things\/\" target=\"_blank\">https:\/\/blog.profitbricks.com\/top-49-tools-internet-of-things\/<\/a><br \/>\nNeben &#8222;native raw data support&#8220; bei Plattformen sind auch SLAs n\u00f6tig, ebenso wie die Ber\u00fccksichtigung von Sicherheit und Datenschutz. Wichtig ist das Kl\u00e4ren des &#8222;entitlements&#8220;, insbesondere wenn es um medizinische Daten geht (&#8222;who has to find or use the data&#8220;). V\u00f6llig unbekannt war mir die spezielle Suchmschine f\u00fcr IoT namens &#8222;<a href=\"http:\/\/umbrellium.co.uk\/initiatives\/thingful\/\" target=\"_blank\">Thingful<\/a>&#8222;, die einen geographischen Index vernetzter Objekte anbietet &#8222;including energy, radiation, weather, and air quality devices as well as seismographs, iBeacons, ships, aircraft and even animal trackers.&#8220; Open Data ist hier ein wichtiges Stichwort als Voraussetzung daf\u00fcr, um neue Informationen zu generieren.<\/p>\n<p>Wie kann beim IoT aber nun <strong>Privacy<\/strong> (Datenschutz) gew\u00e4hrleistet werden? Ein au\u00dferordentlich schwieriges Thema, von dem die Akzeptanz von IoT abh\u00e4ngt. Einsch\u00e4tzungen gehen dahin, dass hohe Transparenz n\u00f6tig sein wird, das Aufzeigen des Nutzens von IoT, der Verbraucher muss entscheiden k\u00f6nnen (&#8222;opportunity to pay a premium for retaining my own data, or at least guaranteeing that my data is de-attributed from me&#8220;) und &#8222;we will need almost a new social contract around that data.&#8220; Ein ins Gespr\u00e4ch gebrachtes &#8222;Privacy Logo f\u00fcr IoT&#8220; wird eher als nicht sinnvoll\/realistisch erachet: IoT-Produkte sind zu verschieden und man kann das Vorgehen nicht mit Bio-Lebensmitteln vergleichen. \u00dcberhaupt ist momentan das Problem mit IoT, dass noch soviel ungewiss ist und keiner wei\u00df, wie es genau aussehen wird &#8211; au\u00dfer dass es sehr allgegenw\u00e4rtig sein wird und uns hochgradig betreffen wird: &#8222;So, as often happens in science fiction, we are faced with two possible futures, one dystopian, and one utopian.&#8220; <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/technology\/2015\/apr\/07\/how-can-privacy-survive-the-internet-of-things\" target=\"_blank\">Dieser Guardian-Artikel<\/a> vermittelt eine eher skeptische Sicht &#8222;In fact, with security and privacy breaches popping up weekly, and with systematic government snooping, you might argue that we have done a terrible job.&#8220;<br \/>\nInteressant fand ich, dass sich die <a href=\"https:\/\/www.ftc.gov\/system\/files\/documents\/reports\/federal-trade-commission-staff-report-november-2013-workshop-entitled-internet-things-privacy\/150127iotrpt.pdf\" target=\"_blank\">FTC in einem im Januar 2015 ver\u00f6ffentlichten Report<\/a>\u00a0 ausf\u00fchrlich mit dem Thema IoT befasst hat, ausgehend von einem Workshop von 2013 aus &#8222;panels of academics, researchers, consumer advocates, and representatives from government and industry&#8220; &#8211; ein Zitat daraus: &#8222;In the IoT ecosystem, data minimization is challenging, but it remains important&#8220; (S. 34)<br \/>\nVielversprechend klingt f\u00fcr mich der &#8222;<strong>Privacy by Design<\/strong>&#8222;-Ansatz &#8222;that means privacy is embedded from the start, achieved via privacy risk assessment&#8220;. ISO und CEN sind an der Entwicklung von Standards. &#8222;Privacy by Design&#8220; umfasst 4 Stufen: 1. what is the goal of protection? 2. how important is the goal\/demand? 3. threats 4. controls that would mitigate these threats (technical or government controls)<br \/>\nWas das Juristische betrifft, gibt es weltweit gro\u00dfe Unterschiede: W\u00e4hrend in den USA erst mal viel erlaubt ist (ggf. gibt es &#8222;class actions&#8220;), sieht Europa &#8222;human rights and rights of individuals&#8220; als von vornherein zu sch\u00fctzen, was jede Menge B\u00fcrokratie bedeutet. Die United Nations arbeiten an &#8222;privacy guidelines&#8220;. &#8222;Guidance for Companies&#8220; ist n\u00f6tig, um nicht im Nachhinein Rettungsversuche unternehmen zu m\u00fcssen &#8211; &#8222;we need to think ahead before we launch the products&#8220; &#8211; dies ist auch die Meinung der FTC, EU und Japans.<\/p>\n<p>Was den Aspekt &#8222;<strong>Security<\/strong>&#8220; betrifft, ist die Sicherheit von Embedded Systems wie beim IoT ein kritisches Thema, eben weil alle Ger\u00e4te mit dem Internet verbunden sind und die Pflege alter Chips und Produkte nicht unbedingt gro\u00dfe Priorit\u00e4t hat (wenn das Patchen \u00fcberhaupt technisch m\u00f6glich w\u00e4re). Dazu s. <a href=\"https:\/\/www.schneier.com\/essays\/archives\/2014\/01\/the_internet_of_thin.html\" target=\"_blank\">https:\/\/www.schneier.com\/essays\/archives\/2014\/01\/the_internet_of_thin.html<\/a> (6.1.14)<br \/>\nPrognosen gehen darin, dass die Markt-Ums\u00e4tze f\u00fcr Cybersecurity in den n\u00e4chsten Jahren stark steigen werden. M\u00f6gliche technische Ma\u00dfnahmen und Methoden, um Hackern zu begegnen, werden in diesem Artikel thematisiert: <a href=\"http:\/\/uk.businessinsider.com\/take-these-6-security-measures-to-protect-your-iot-devices-from-hackers-2015-6?r=US&amp;IR=T\" target=\"_blank\">http:\/\/uk.businessinsider.com\/take-these-6-security-measures-to-protect-your-iot-devices-from-hackers-2015-6?r=US&amp;IR=T<\/a> (22.7.15)<\/p>\n<p>Bzgl. <strong>Usability<\/strong> muss bedacht werden, dass sich im Gegensatz zu anderen Ger\u00e4ten bei IoT die Funktion von Devices noch nach Auslieferung \u00e4ndern kann. Devices m\u00fcssen ggf. anders designed werden, weil sie mit anderen verbunden sind und teils parallel bedienbar sind \u00fcber das physische Produkt und \u00fcber eine Skala in der Smartphone-App o.\u00e4. (Bsp. dimmbarer Lichtschalter, Thermostat).<br \/>\n&#8222;Reliability and Latency&#8220; sind Aspekte, die ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen: Man erwartet, dass Dinge etwas Bestimmtes tun und hat ggf. eine Strategie, wenn etwas nicht klappt &#8211; embedded devices sind aber nicht immer online um Strom zu sparen oder sind eventuell auch nicht immer synchron mit dem System.<br \/>\nMomentan gibt es viele einzelne Apps f\u00fcr einzelne Dinge, und es kann nicht sein, dass z.B. Smart Homes so kompliziert werden, dass das Leben vor lauter Konfiguration damit immer schwieriger wird. Im Gegenteil war der Gedanke von IoT, &#8222;that all the things talk to each other and can anticipate your needs.&#8220; Ein Problem bei der Entwicklung vieler IoT-Produkte ist, dass sie auf remote control beruhen und damit WYSIWYG nicht mehr greift. Hizu kommt, dass Menschen sich wohl schwer tun, \u00fcber Dinge, die woanders sind oder in der Zukunft liegen, zu bestimmen (Bsp. Smart Homes: Gibt es Konflikte mit anderen Systemen, was passiert vor Ort zu Hause?)<br \/>\nInteressant fand ich folgende Experten-Einsch\u00e4tzung, mit der ich meine w\u00f6chentliche Zusammenfassung beenden m\u00f6chte: &#8222;the most successful IoT stuff will just become normal and then boring&#8220;.<\/p>\n<p><em><strong>(Update 27.8.2016)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Obwohl ich es nicht brauche, habe ich mir jetzt im Nachhinein meine Teilnahmebest\u00e4tigung bei FutureLearn gekauft: Einerseits weil es doch recht nett ist, eine Best\u00e4tigung zu haben und andererseits, um FutureLearn zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Mein &#8222;Statement of Participation&#8220;: <a href=\"https:\/\/www.futurelearn.com\/statements\/skiaj3p\" target=\"_blank\">https:\/\/www.futurelearn.com\/statements\/skiaj3p<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Woche 3 dieses FutureLearn-MOOCs umfasste sehr sehr viel Inhalt: von technischen Tools\/Plattformen \u00fcber Privacy bis zu Sicherheit und Usability. Zu Beginn stand jedoch eine pr\u00e4gnante Aussage, um was es bei Data Analytics geht &#8222;extract knowledge and wisdom from IT data&#8220; mittels stets kontextabh\u00e4ngig einzusetzenden Algorithmen f\u00fcr: &#8222;known knowns&#8220; (=linear regression), &#8222;known unknowns&#8220; (=machine learning:&#8220;arrange data &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1642\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIoT Woche 3 &#8211; Tools, Privacy, Usability\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-1642","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-iot-mooc"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1642"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1642\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1652,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1642\/revisions\/1652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}