{"id":1017,"date":"2012-04-05T22:16:47","date_gmt":"2012-04-05T20:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1017"},"modified":"2018-11-04T15:27:59","modified_gmt":"2018-11-04T13:27:59","slug":"erfahrungen-mit-der-app-entwicklung-per-conduit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=1017","title":{"rendered":"Erfahrungen mit der App-Entwicklung per Conduit"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Fazit vorweg: Conduit ist sehr einfach zu benutzen, scheint mir sehr durchdacht, sehr vielseitig und hat mir gut gefallen.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ja, nun habe ich eine eigene App &#8211; so schnell ging das. Mittels &#8222;Conduit Mobile&#8220; funktionierte das Erstellen rasch und schmerzlos und (bisher) sogar kostenlos. Die kleine Einschr\u00e4nkung &#8222;kostenlos&#8220; r\u00fchrt daher, dass nach 500 Downloads Schluss ist bzw. dann (aus meiner Sicht erhebliche) Geb\u00fchren von 29 Dollar im Monat f\u00e4llig werden. Diese Summe reicht auch nur bis 5000 Downloads, danach wird es nochmals teurer.<br \/>\nNun gut, aber zum Testen reicht das allemal, und mehr wollte ich in dem Fall gar nicht. Hier ein Erfahrungsbericht.<\/p>\n<h5>Screenshot des Web-Interfaces von Conduit bei der Entwicklung<\/h5>\n<p><a title=\"Grosses Foto Conduit-App\" href=\"https:\/\/www.idethloff.de\/images\/blog-app-01-gross.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Screenshot bei Entwicklung\" src=\"https:\/\/www.idethloff.de\/images\/blog-app-01r-klein.jpg\" alt=\"Screenshot bei Entwicklung\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><em>Wie ist der Workflow beim Erstellen einer App mittles Conduit?<\/em><\/strong><br \/>\n\u00dcber die Webseite http:\/\/mobile.conduit.com kann man sich nach Eingabe seiner Webseiten-URL eine App aus verschiedenen Bausteinen zusammen bauen. Dabei hat man stets die M\u00f6glichkeit, sich in einem Emulator anzuschauen, wie das Bisherige auf verschiedenen Systemen ausschauen w\u00fcrde: Das funktioniert ausgesprochen gut und man kann sich das Ganze im Quer- oder Hochformat anschauen. Bis dahin ben\u00f6tigt man noch keine Registrierung bei der Firma: Erst wenn man das Ergebnis sichern m\u00f6chte, muss man sich registrieren. Danach kann man weiter an der App editieren oder gleich zum Ver\u00f6ffentlichen \u00fcbergehen. Dies beginnt mit einer Art Marketing-Formular mit weiteren Daten zur App.<\/p>\n<p>Dann geht alles ganz schnell: Die Web-App wird erstellt und die Android-App gleich mit dazu. Eine Windows-Phone-App wohl auch, aber das konnte ich mangels Ger\u00e4t noch nicht testen. Eine iOS-App gibt es erstmal nicht, daf\u00fcr w\u00e4ren weitere Schritte, u.a. die Zertifizierung durch Apple, n\u00f6tig. Conduit legt sehr viel Wert auf Marketing, d.h. man erh\u00e4lt f\u00fcr seine Nutzer automatisch eine individuelle Webseite mit QR-Code\u00a0 (s. Bild unten). \u00d6ffnet man diese mit einem Mobil-Ger\u00e4t, so wird man sofort auf die Web-App weitergeleitet oder erh\u00e4lt die M\u00f6glichkeit zum Download der native App. F\u00fcr iOS-Ger\u00e4te reicht es \u00fcbrigens, einfach die Web-App-URL auf den Home-Screen abzulegen, worauf man beim Aufruf der Seite gleich hingewiesen wird!<br \/>\nApropos Kosten: Wenn man mit seiner App anschlie\u00dfend richtig in die bekannten App Stores m\u00f6chte, enstehen erstens noch weitere Kosten und zweitens im Falle von Apple auch noch einige Arbeit. Die Geb\u00fchren f\u00fcr einen Android-Developper-Account liegen laut Conduit bei einmaligen 25 Dollar, die Geb\u00fchren f\u00fcr einen entsprechenden iOS-Developper-Account bei j\u00e4hrlich 99 Dollar.<\/p>\n<p><strong><em>Was kann man im Einzelnen mit den vorgefertigten Bausteinen tun?<\/em><\/strong><br \/>\nMein Eindruck: Conduit legt dabei den Schwerpunkt auf bekannte soziale Netzwerke und Web2.0-Dienste. Da muss man nur noch die URL und den \u00f6ffentlichen Account-Namen (und vielleicht noch eine Playlist oder ein Album) eingeben und das war&#8217;s schon (Twitter, YouTube, Flickr). Mein eigenes Blog wurde per rss-Feed auch gut erkannt. Gar nicht erkannt wurde hingegen mein Podcast-Feed aus Loudblog; da musste ich mir dann einen Audio-Baustein manuell mit den gew\u00fcnschten Podcast-Dateien und Texten zusammen bauen. Aber das ging ja auch. Wie ich meine php-basierten Diashows hineinbekommen h\u00e4tte, wei\u00df ich nicht und daher habe ich f\u00fcr den Test darauf verzichtet.<br \/>\nMan kann bei der Gestaltung der App aus verschiedenen Vorlagen w\u00e4hlen, wo und wie man die einzelnen Men\u00fcpunkte bei der App gerne h\u00e4tte und auch die Farbgestaltung ist flexibel. Sehr sch\u00f6n und einfach also.<br \/>\nDas Ergebnis hat bei mir nicht so viel mit meiner eigentlichen Webseite zu tun und ich glaube auch nicht, dass man mittels Conduit eine 1:1 Mobile-Variante erstellen kann, aber das ist auch nicht Sinn der Sache. Sondern die St\u00e4rken liegen eher darin, verschiedene Quellen zu b\u00fcndeln und \u00fcber eine App anzubieten.<br \/>\nMeine Test-Bausteine finde ich in der Kombination auch nicht unbedingt einer App wert, aber mir ging es ja auch darum, zu testen, was technisch machbar ist. Mit diesem Hintergrundwissen k\u00f6nnte ich nun absch\u00e4tzen, was mittels dieser Technik eine sinnvolle App w\u00e4re \ud83d\ude09<\/p>\n<p><strong><em>Web-App oder Native-App?<\/em><\/strong><br \/>\nPer Conduit erh\u00e4lt man Beides &#8211; aber nat\u00fcrlich ist entscheidend, was man eigentlich als Quelle und Bausteine benutzt hat. In meinem Fall w\u00e4re die App offline absolut unbrauchbar, weil ich nur Online-Dienste eingebunden habe, die einen Netz-Zugang erfordern.<br \/>\nNative Apps haben aus meiner Sicht generell 4 Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Man k\u00f6nnte einrichten, dass Inhalte offline nutzbar w\u00e4ren (was ich immer noch f\u00fcr den Hauptvorteil halte).<\/li>\n<li>Man k\u00f6nnte Dinge nutzen, die technisch nur als native App programmierbar sind (also man h\u00e4tte u.U. weitere attraktive Funktionen).<\/li>\n<li>Man kann Dinge \u00fcbersichtlich zusammen bauen, die technisch auf einer Webseite nicht zusammen abbildbar w\u00e4ren (verschiedene Server etc.).<\/li>\n<li>Es ist nat\u00fcrlich cooler, eine eigene App in einem der bekannten Stores zu haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr mein gew\u00e4hltes Testbeispiel greifen diese alle nicht, da reicht also die Web-App-Variante.<\/p>\n<p><strong><em>Statistik<\/em><\/strong><br \/>\nAls eingeloggter Nutzer erh\u00e4lt man bei Conduit eine ausf\u00fchrliche Nutzungs-Statistik der App: bisherige Downloads, Art der Systeme, Land etc.<\/p>\n<p><strong><em>Quelle<\/em><\/strong><br \/>\nAuf Conduit aufmerksam geworden bin ich \u00fcbrigens durch einen Bericht in der Zeitschrift &#8222;Page: Ideen und Know-how f\u00fcr Design, Werbung, Medien&#8220;, Ausgabe 04.12, Seite 094<\/p>\n<p><em><strong>Last but not least &#8211; Der Link zu meiner neuen App:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>http:\/\/idethloff.mobapp.at\/<\/strong><br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"Zu meiner App\" src=\"https:\/\/www.idethloff.de\/images\/blog-app-02r-klein.jpg\" alt=\"Zu meiner App\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>P.S. Meine ersten Web-App-Versuche liegen schon lange zur\u00fcck, damals per iWebKit, das mir sehr gut gefallen hat (s. <a title=\"iWebKit\" href=\"https:\/\/blog.idethloff.de\/wordpress\/?p=413\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blogeintrag vom 11. April 2010<\/a>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Update 2018: Die Links sind au\u00dfer Betrieb; das Projektergebnis existiert nicht mehr.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fazit vorweg: Conduit ist sehr einfach zu benutzen, scheint mir sehr durchdacht, sehr vielseitig und hat mir gut gefallen. Ja, nun habe ich eine eigene App &#8211; so schnell ging das. Mittels &#8222;Conduit Mobile&#8220; funktionierte das Erstellen rasch und schmerzlos und (bisher) sogar kostenlos. 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