Medienprojekt I: SprLab-MA, Meilensteine

Der Meilenstein1 mit der Marktanalyse und Zielgruppenanalyse sowie der Lehr-/Lernzielbestimmung ist abgeschlossen. Es war schon recht spannend, anhand der Theorievorgaben Überlegungen zu einem konkreten Projekt anzustellen und diese in Worte zu fassen. Im übrigen war es eine gute Gelegenheit, nicht nur mit der Kollegin der Sprachlabor-Betreuung Gedanken auszutauschen, sondern auch ehemalige Betreuer des Sprachlabors zu kontaktieren und deren Erfahrungen mit einzubeziehen. Als Ergebnis stellte ich fest, dass wir alle 4 sehr nah bei der Zielgruppenanalyse beieinander waren und es in wesentlichen Punkten keine Abweichungen gab.
Hinsichtlich Marktanalyse scheinen wir die einzigen zu sein, die ein derartiges WBT zu der Tandberg Lab300-Software konkret in Angriff nehmen, was aufgrund der (kleinen) Größe der Zielgruppe und spezieller Anforderungen der Zielgruppe auch kein Wunder ist, wenn man dazu noch bedenkt, dass der Aufwand der technischen Umsetzung noch folgt.
Hier bin ich mit dem Medienprojekt natürlich in einer besonders günstigen Situation, da ich zumindest die theoretische Konzeption jenseits von meiner Arbeitszeit machen werde. Im Alltagsbetrieb hätte man sich für Meilenstein1 die Zeit nie genommen (nehmen können) und hätte gleich bei Meilenstein2 begonnen, um den es nun aktuell bei mir geht: Die Formulierung der Inhalte, Lehr-/Lernstrategie und das Betreuungskonzept.
Hier bin ich besonders motiviert dabei und freue mich auf den Teil der Inhalte (Grobkonzept), für den ich viele Ideen habe. Diese müssen später aber noch im Feinkonzept und Drehbuch genauer ausgearbeitet werden.

GMW07 – persönliche Eindrücke

Die 3 Konferenztage vergingen im Flug, und die GMW hat sich für mich absolut gelohnt!

Immer wieder schön ist dieser fachliche Austausch zwischen insbesondere Deutschland, Österreich, Schweiz und die wechselseitige Ausrichtung der Tagung. Schade finde ich den Plan, den „Medida Prix“ herauszulösen; die Vorstellung der Projekte der 10 Finalisten fand ich hier sehr gut aufgehoben und spannend.

In Sachen E-Learning kam mir dieses Mal schon sehr viel vertraut vor (Begriffe, Konzepte, Projekte), was mich zunächst erstaunt hat, aber eigentlich logisch ist, da ich inzwischen auf 10 Monate Online-Studium „Educational Media“ rückblicken kann.

So habe ich mir den Ausflug zu einigen Vorträgen der „Campus Innovation“ gegönnt: Gerade den Track mit dem Block „Szenarien für die IT-Organisation an Hochschulen“ fand ich interessant, da die Themen „dezentral oder zentral“, CIOs und FIOs, Outsourcing und diesbzgl. Trends und Erfahrungen auch in meinem beruflichen Umfeld aktuell sind.

Die Zeit in den Pausen für F2F-Austausch war natürlich (zu) kurz, aber wichtig und schön.

Was sicherlich im Vorfeld gelohnt hätte, wäre ein genauerer Blick auf die Workshops, die ich aus Kostengründen gar nicht erst in Betracht gezogen habe, was ein Fehler war – aber es gibt ja ein nächstes Mal! Vielleicht nächstes Jahr in Krems

Und wer 2007 nicht dabei sein konnte: Die Vorträge zur GMW07 sollen ab Montag im Netz sein!

Hamburg bei Nacht, 13.9.07